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Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024

Beim Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 wurden fünf Menschen getötet und mehr als 200 Personen verletzt.
Der Täter, ein 50-jähriger und seit 2006 in Deutschland lebender Saudi, der sich durch islamfeindliches Auftreten auszeichnet, steuerte am Abend einen Pkw durch die Rettungsgasse auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am Alten Markt und dann mit hoher Geschwindigkeit durch die Menschenmenge. Er wurde von der Polizei unmittelbar nach der Amokfahrt festgenommen. Laut Polizei gab gab al-Abdulmohsen als Motiv für seine Tat „Unzufriedenheit mit dem Umgang mit saudi-arabischen Flüchtlingen in Deutschland“ an. Der festgenommene Verdächtige ist den deutschen Behörden nach Informationen aus Sicherheitskreisen nicht als Islamist bekannt gewesen. Am Tag nach dem Anschlag teilte Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit, dass die Einstellung des mutmaßlichen Täters „gesichert“ islamfeindlich sei. Der Sozialwissenschaftler und Radikalisierungsforscher Hans Goldenbaum vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ordnet al-Abdulmohsen dem globalen Rechtsextremismus zu. Er habe seit Jahren im Internet Akteure aus dem deutsch- und englischsprachigen rechtsextremen Umfeld rezipiert und auch eigene antiislamische Ansichten beigesteuert. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom King’s College London betont, dass es schwierig sei, den Attentäter ideologisch einzuordnen weil er nicht in ein bestimmtes Raster passe. „Er war eben kein typischer Islamist. Er war ein Saudi, der sich gegen den Islam gewendet hat.
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